Kreative Vielfalt und migrantische kultur

Inhalt und Ablauf

Diese Tour zeigt Berlin von einer ganz unspektakulären Seite. Vom alten Luisenbad, der Weddinger Sommerfrische des 19. Jahrhunderts, geht es entlang der Ufer-Studios und den Uferhallen zum Multi-Funktions-Projekt ExRotaprint (Werkstätten für Handwerk, Kunst und berufliche Orientierung). Dabei folgen wir ein Stück dem kleinen Flüsschen Panke, das  weiter südlich in die Spree mündet. Wir passieren die innovative Wohnanlage Maxgärten, ein Hausprojekt in der Schererstraße und werfen einen Blick ins Cafe Mars im Kunstquartier silent green. Die Aufwertung des Kiezes durch die Kreativwirtschaft zieht allerdings Gentrifizierung nach sich, die auch im folgenden Teil der Tour durch den eher traditionell geprägten Wedding erkennbar ist. Wir lernen einen Palästinensischen Jugendclub, das genossenschaftliche Karl-Schrader-Haus, die Erika-Mann-Grundschule und den Garnisonsfriedhof Turiner Straße kennen. Die Tour endet am zentralen Leopoldplatz.

Stationen

Luisenbad, Uferstudios, Panke-Fluss, ExRotaprint, Maxgärten, silent green, Karl-Schrader-Haus, Gedenktafel für Otto und Elsa Hampel, Leopoldplatz

Erkenntnisgewinn

Sie erfahren, wie Kreativwirtschaft versucht, sich einen Stadtteil zu erschließen, ohne dabei die angestammte Bevölkerung zu verdrängen. Jedoch entstehen auch Parallelwelten, was durch Gentrifizierung noch verstärkt wird. Es wird sich zeigen, inwieweit die neuen Inputs auch Begegnungen schaffen werden. 

Tourdauer:  2,5 Std.