Rechts und links vom Mauerstreifen

Inhalt und Ablauf

Vom neuen Dokumentationszentrum Berliner Mauer ausgehend machen wir uns ein Bild von der Situation zur Zeit der Mauer. Zu beiden Seiten des Mauerstreifens entdecken wir versteckte Hinterhöfe und Baudenkmale. Nach einer kurzen Strecke mit der U-Bahn zur tiefsten U-Bahn-Station mit der längsten Rolltreppe der Stadt wandern wir auf die Humboldthöhe mit den Flaktürmen eines Weltkriegsbunkers, der nicht gesprengt werden konnte. Vom denkmalgeschützten Industriekomplex der ehemaligen AEG über den Hinterhof eines Altbaus, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, gelangen wir zur Liesenbrücke, einem 125-jährigen stählernen Ungetüm aus Stahlfachwerk. Dieses Denkmal verdeutlicht mit dem daneben liegenden Gelände des ehemaligen Stettiner Bahnhofs den Wunsch, industrielle Infrastruktur mit einem Naturerlebnis zu verbinden. 

Stationen

Dokumentationszentrum Mauerstreifen, Vaterländischer Bauverein, Haus mit Fluchttunnel, U-Bahnhöfe Bernauer Str. und Gesundbrunnen, Humboldthain mit Flakbunker, AEG-Gelände, Liesenbrücke, Park am Nordbahnhof. 

Erkenntnisgewinn 

Die Teilnehmer erleben rückblickend die dramatischen baulichen Umbrüche dieses Stadtviertels, die aus der sich ständig verändernden wirtschaftlichen Nutzung und der politischen Lage zwischen West und Ost resultieren. Auch heute vermag man noch nicht zu sagen, wie dieses Viertel in 10 oder 20 Jahren aussehen wird. Der Wandel ist hier förmlich greifbar. 

Tourdauer: 3 Stunden